Programm

Ein Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen.
(Victor Borge)


Ungehörtes!

Von mir als Sängerin

Mich reizt das Ungewöhnliche - Sie werden bisher Ungehörtes entdecken in der Auswahl der Programme, mit berührenden Werken ebenso wie mit Skurrilem und Humorvollem – daher das Zitat oben von Victor Borge!
Natürlich gibt es in zahlreichen Varianten den klassisch-romantischen Liederabend, in Programmen mit Titeln wie Lorelei und Leberkas, Romantisches und Schelmisches, Ein tierisches Vergnügen, Zeitloses oder Beziehungen.
Aber wo erlebt man schon zusätzlich „bairisches Kunstlied“, oder gar eine Art bairische Ein-Personen-Oper? So könnte man die Vertonung von Max Peinkofers Der rote Bua für Stimme, Violine, Euphonium(Tenorposaune) und Klavier beschreiben.
Die Mundart hat es der aus Niederbayern stammenden Sängerin ohnehin angetan: Das Ensemble Camerata 21 präsentiert im Programm MundART Musik mit Stimme und Flöte oder Saxofon.
Und die Interpretation einer Bach Invention in der Besetzung Stimme und Saxofon hat auch eher Seltenheitswert. Zeitgenössische Kammermusik mit Flöte/Saxofon und Klavier vierhändig ist im Programm Nicht länger Gretchen enthalten – ein Abend mit Kompositionen ausschließlich von Frauen, der sich klar von Goethes Frauenbild in Form des ausgelieferten Gretchens distanziert. Im Kammermusikprogramm Kopflos in der ungewöhnlichen Kombination der Stimme mit Harfe und Klavier.


Ein tierisches Vergnügen!

Liederabend mit musikalischem Zoo

Dieser Konzertabend widmet sich ganz dem Reich der Tiere: ein Floh wird zum Minister des Königs, das Vierviertelschwein tanzt mit der Auftakteule und im leeren Haselstrauch sitzen die drei Spatzen von Christian Morgenstern. Viele berühmte Poeten schrieben ihre kleinen Geschichten über die Tiere – anrührend, humorvoll oder auch mit bitterbösen Seitenhieben auf die Menschen – und Komponisten vertonten sie. Barbara Hesse- Bachmaier und Stanislav Rosenberg bringen die Tiergedicht-Vertonungen nun zum Erklingen. Auch in der Vertonung des Komponisten-Pianisten des Abends Stanislav Rosenberg von Karl-Heinz Hummels „Später Weps im Herbst“ verbreiten die beiden Musiker vor allem gute Laune. Zum Nachdenken regen die Texte trotzdem an, zum Beispiel äußert Goethe in Mephistopheles „Flohlied“, vertont von Mark Lothar, versteckt. Kritik am absolutistisch-feudalen Herrschaftssystem, in dem Vetternwirtschaft und Oberflächlichkeit grassieren. Nicht zuletzt sind mit dem Flohlied aber auch die Menschen angesprochen, die sich in dieses System fügen und sich nicht zur Wehr setzen - ein Thema, das auch heute immer noch aktuell ist. Dieses Programm verspricht einen kurzweiligen, humorvollen und doch hintergründigen Konzertabend. Kompositionen von Johann Strauß, Georges Bizet, Herbert Baumann, Mark Lothar, Franz Schubert, Stanislav Rosenberg u.a.

Für die Aufführung dieses Programms wird ein gestimmter Konzertflügel (in Ausnahmefällen ein hochwertiges akustisches Klavier) benötigt.




MundART

Musik für Stimme und Flöte / Saxofon

Das prägende Merkmal des Ensembles Camerata 21 sind die zwei schlichten Solostimmen im Raum. Camerata 21, das sind die Mezzosopranistin Barbara Hesse- Bachmaier und die Querflötistin und Altsaxofonistin Monika Olszak. Mit Witz und Freude, mit Charme, einem Schuss Chaos sowie einer Portion Dramatik präsentieren die beiden Musikerinnen den Zuhörern Musik vom 16. Jh. bis ins 21. Jh. Die ungewöhnliche Besetzung führt zwangsläufig zu einzigartigen Arrangements alter Kompositionen (z.B. J.S.Bach oder Thomas Morley), hinzu kommen eigens für das Duo komponierte Stücke zeitgenössischer Komponistinnen. Improvisationen der Saxofonistin zu rezitierten Gedichten, die Luft und Raum für spontane Klänge erzeugen, runden die Programmgestaltung ab. Der Begriff camerata kommt aus dem Florenz des 16. Jahrhunderts auf und beschreibt einen Kreis von Philosophen, Dichtern und Musikern. Ein Merkmal der camerata ist die Monodie, ein einstimmiger Gesang, der dezent begleitet wird. Diese Tradition greift die camerata 21 auf und wendet sie an auf ein Musikrepertoire vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. In der Rhein-Main-Presse stand: ...Auftritt des Münchner Duos "MundArt", Mezzosopranistin Barbara Hesse-Bachmaier und Monika Olszak (Flöte/Saxophon) erwiesen sich als kongeniales Duo. Einzigartige Arrangements alter Tondichter und Stücke zeitgenössischer Komponistinnen und Improvisationen.

Dieses Ensemble ist neben Konzertprogrammen auch geeignet für Lesungen und Vernissagen.




Romantisches und Schelmisches

Liederabend

Großes romantisches Gefühl trifft auf schelmisches Augenzwinkern: Unter dem Titel „Romantisches und Schelmisches“ bringen die Mezzosopranistin Barbara Hesse- Bachmaier und die Pianistin Sylvia Hewig-Tröscher Liebeslieder und humorvolle Schelmenstücke zur Aufführung. Barbara Hesse-Bachmaier meisterte mit ihrer wandlungsfähigen Stimme auch die Ausbrüche in der hohen Lage, überzeugte durch aufgefächerte Dynamik (...) Da pochte ein aufgeregtes Herz in Schumanns „Schöne Fremde“, wiegten sich die hervorsprießenden Blumen in der „Frühlingsnacht“ (...) Sylvia Hewig-Tröscher eine lebendige Mitgestalterin am Flügel war (...) Mittelbayerische Zeitung

Für die Aufführung dieses Programms wird ein gestimmter Konzertflügel (in Ausnahmefällen ei hochwertiges akustisches Klavier) benötigt.




Kopflos!

Zeitgenössische Kammermusik für viele Saiten und Gesang

Namensgebend für dieses Projekt ist der Liederzyklus „Kopflos“, nach skurrilen Gedichten von Hermann Hesse für mittlere Stimme und Klavier von Bertold Hummel vertont – und da erwartet Sie Poetisches, Skurriles, Ernsthaftes und Lustiges in der ungewöhnlichen Besetzung mit Stimme (Barbara Hesse-Bachmaier), Klavier (Sylvia Hewig-Tröscher) und Harfe (Susanne Weinhöppel).
In der Neuen Musikzeitung schreibt der Journalist: Die ganz besondere Klangkombination aus Klavier und Harfe umspielte und trug nun abschließend die Singstimme in ihrer Mitte durch wunderbar atmosphärische Klänge.

Für die Aufführung dieses Programms wird ein gestimmter Konzertflügel (in Ausnahmefällen ein hochwertiges akustisches Klavier) benötigt.



Nicht länger Gretchen!

Kammermusik von Frauen und über Frauen

Fausts Gretchen: das unschuldige, hilflose Opfer des genialisch-schöpferischen Mannes – kein Rollenmodell mehr für Frauen, die selbst schöpferisch tätig sind und sich als Komponistinnen aktiv mit Faust und Goethe auseinandersetzen. Das Frauenensemble mit Barbara Hesse-Bachmaier (Mezzosopran), Monika Olszak (Flöte/Saxophon), Sylvia Hewig- Tröscher und Eva Schieferstein (Klavier) präsentiert Werke schwerpunktmäßig von Komponistinnen wie z.B. Fanny Hensel und Clara Schumann aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu Kompositionen, die für dieses Programm nach Faust-Texten aktuell vertont wurden wie von Dorothee Eberhardt und Dorothea Hofmann. Schonungslos furios - titelt der Donaukurier.

Für die Aufführung dieses Programms wird ein gestimmter Konzertflügel benötigt.



Der rote Bua

...und anderes bayerisch Humorvolles als klassisch-modernes Konzert

Bayerische Musik einmal anders: Die Dichtung „Der Rote Bua“ von Max Peinkofer ist namensgebend für dieses anspruchsvolle Musik- und Literaturprogramm. Christian Auer (Kulturpreisträger der Stadt Passau) schrieb eine Art bayerische Ein-Personen-Oper mit drei Rollen für Barbara Hesse-Bachmaier. Das „Orchester“ besteht dabei aus Geige, Euphonium (Tenorposaune) und Klavier. Mit viel Humor präsentieren Barbara Hesse- Bachmaier (Mezzosopran), Joerg Widmoser (Geige), Michael Walter (Posaune, Euphonium) und Eva Herrmann (Klavier) diese Mundartkantate „Der rote Bua“. „Bairische Kunstlieder“ zu witzig-derben Gedichten bayerischer Autoren wie z.B. Karl Valentin, Karl-Heinz Hummel und den Münchner Turmschreibern Franz Freisleder und Franz Ringseis ergänzen das Programm. Die Interpreten präsentieren diese bayerische Musik nicht als volkstümlich und “gmüatlich”, sondern als witzigen, niveauvollen Ausdruck moderner, professioneller Künstler. Dieser Konzertabend macht einfach Spaß, denn er zeigt, „dass bairische Musik auch ganz anders interpretiert werden kann“ (Passauer Neue Presse).

Für die Aufführung dieses Programms wird ein gestimmter Konzertflügel (in Ausnahmefällen ein hochwertiges akustisches Klavier) benötigt.



Beziehungen

Lieder- und Klavierabend

Das Leben ist ein Geflecht aus den verschiedenartigsten Beziehungen: Beziehungen zwischen Kind und Eltern, zwischen Liebenden, zwischen Freunden, zwischen Mensch und Natur. Beziehungen entstehen aber auch zwischen Tag und Nacht, Licht und Schatten oder Sommer und Winter. Beziehungen tragen uns, bereichern uns, und können doch so fragil wie ein Seidenfaden ein. Menschen in Beziehungen agieren und reagieren aufeinander, sie knüpfen Beziehungen neu, lassen sie wachsen, verwickeln sich in ihnen oder überspannen den Bogen – und immer reicht das verbindende Band direkt in die Herzen. Kaum verwunderlich also, dass viele Komponisten ihre Freude, Hoffnung und Euphorie, aber auch ihren Schmerz über glückliche und unglückliche, neue und alte, verlorene und wiedergefundene Beziehungen in ihrer Musik zum Ausdruck bringen. Dieser Lieder- und Klavierabend mit Barbara Hesse-Bachmaier und Stanislav Rosenberg widmet sich nun den Beziehungen des Menschen in allen erdenklichen Ausprägungen. Aus einem weiten Repertoire stellen die Künstler für ihre Konzerte ein perfekt abgestimmtes Programm zusammen, das einzelne Aspekte von „Beziehungen“ in den Mittelpunkt stellt, die von verschiedenen Komponisten näher beleuchtet werden. Das Programm kann sich in einem breiten Spektrum bewegen: klassisch-romantische Werke Lieder von Richard Strauss und Sergei Rachmaninoff können wunderbar mit zeitgenössischen Stücken wie Herbert Baumanns „Tiergeschichten“ kombiniert werden. Äußerst reizvoll ist ebenfalls, Komponisten-Paaren wie Robert und Clara Schumann im Rahmen des Konzertabends miteinander in Dialog treten zu lassen.

Für die Aufführung dieses Programms wird ein gestimmter Konzertflügel (in Ausnahmefällen ein hochwertiges akustisches Klavier) benötigt.



ZEITLOSES

Lieder- und Klavierabend

Zeitloses wird erklingen - wie die weltberühmte Vertonung des „Gretchen am Spinnrade“ und der „Forelle“ von Schubert. Richard Strauss schreibt sogar über „Die Zeitlose“ ein Lied. Und seine „Vier letzten Lieder“ thematisieren den Verlauf der Lebenszeit. Die Zeit thematisierende Texte bilden einen Schwerpunkt dieses Programms. In dem Klavierstück von Franz Schubert steckt der Zeitaspekt im Titel: „Impromptu“ bedeutet „aus dem Moment heraus, aus dem Stegreif geschrieben“ und bezeichnet ein Werk, das der Komponist beinahe improvisierend entwickelte. Stanislav Rosenberg als Pianist des Abends übersetzt mit seinen Vertonungen von Texten von Christian Morgenstern und Karl-Heinz Hummel den Witz der Literatur in Musik. Weitere Gedichte von Wilhelm Busch in einer Vertonung des Zeitgenossen Herbert Baumann hat Stanislav Rosenberg für Klavier und Stimme arrangiert – möge dem Publikum der potenzierte Humor Freude bereiten! In der Neuen Musikzeitung war zu lesen: Das Duo beendete das Konzert mit vier Liedern von Richard Strauss: Auch dieser knüpft mit „Allerseelen“ und „Die Zeitlose“ an das antike Topos des „Memento Mori“ an. Zum Abschluss aber triumphierte im Lied „Cäcilie“ doch die Liebe, und beide Künstler verliehen dem Abend mit leidenschaftlichem Pathos einen krönenden Abschluss - so schön, dass man die Zeit schließlich doch für eine Weile vergessen konnte.

Für die Aufführung dieses Programms wird ein gestimmter Konzertflügel (in Ausnahmefällen ein hochwertiges akustisches Klavier) benötigt.



Lorelei und Leberkas

Ein Lieder- und Klavierabend mit bairischen Kunstliedern und romantischen Schmankerln

Lorelei und Leberkas – was für eine ungewöhnliche Vorstellung, die Lorelei säße auf ihrem Felsen und bisse genüsslich in eine Leberkassemmel. Doch keine Sorge, das ist mit dem Programmtitel nicht gemeint. Vielmehr steht die Lorelei - als Sinnbild der Romantik – für den Teil des Programms mit romantischer Kunstmusik von Schubert bis Strauss und der Leberkas’ für das bairische Pendant dazu. Einige Komponisten haben für die aus Niederbayern stammenden Sängerin witzig-derbe bairische Texte vertont. So entstand regelrecht eine neue Kunstgattung, das „bairische Kunstlied“. Dabei geht es nicht volkstümlich und „gmüatlich“ zu. Die bairischen Kunstlieder sind vielmehr Ausdruck einer facettenreichen bayerischen Kultur der Gegenwart, bei denen typischer hintergründiger Humor seinen Platz findet. Die Kombination von Kunstliedern und Klavierwerken der Romantik mit den charakterstarken „bairischen Kunstliedern“ ist einzigartig, energiegeladen und kontrastreich. Sie macht den Zuhörern die besondere Schönheit der einzelnen Werke voll bewusst. Das Opernmagazin Orpheus bezeichnete Barbara Hesse-Bachmaier und Stanislav Rosenberg als „Exempel der perfekten Fusion der Sängerin mit dem Komponist- Pianisten.“ Seit mehreren Jahren arbeiten und konzertieren die beiden Künstler zusammen und legen großen Wert auf perfekt abgestimmte Programme.

Für die Aufführung dieses Programms wird ein gestimmter Konzertflügel (in Ausnahmefällen ein hochwertiges akustisches Klavier) benötigt.